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Solawis im Delitzscher Land

Der Hotspot der Solidarischen Landwirtschaften im Delitzscher Land ist Taucha und seine Ortsteile. Folgende Solidarischen Landwirtschaften bzw. Gemüsegenossenschaften sind hier zu finden:

Es gibt außerdem weitere Solawis in der Nähe, die aber nicht mehr im Delitzscher Land ansässig sind. Das sind die Kleine Feldwirtschaft in Landsberg, die Solidarische Feldwirtschaft in Brandis & Leipzig sowie Allerlei in Leipzig. Hier geht es zur Übersichtskarte >> mehr erfahren Die Solawis sind unterschiedlich organisiert – als Genossenschaft, als Verein oder als Kollektiv. Auch wenn alle Solawis nach der gleichen Grundidee der gemeinschaftlichen Lebensmittelproduktion handeln, so haben alle individuelle Grundsätze nach dem sie ihr Handeln ausrichten. Einige Grundsätze & Merkmale der unterschiedlichen Solawis wurden von der AG Solawi des Ernährungsrates Leipzig zusammengetragen. Dabei nehmen die Solawis Stellung zu den Themen: 

  • Bietrunde
  • Mitarbeit
  • Mitbestimmung
  • Vergemeinschaftetes Eigentum
  • Lohnverhältnisse
  • Kredite
  • Ökologische Produktion, Beschaffung und Distribution
  • Sonstige gesellschaftspolitische Aktivitäten.

 Machen Sie sich ihr eigenes Bild und schauen Sie welche Solawi am besten zu Ihnen passt > hier geht es zu den Grundsätzen. Wenn Sie Fragen haben oder Ideen welche Infomationen über die Solawis im Delitzscher Land noch wertvoll wären, dann hinterlassen Sie bitte ein Kommentar.

Unser Flyer: „Was bedeutet solidarische Landwirtschaft“


 

Hier können Sie das Faltblatt Solidarische Landwirtschaft im pdf-Format herunterladen.

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Allgemein Saisonale Rezepte

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Der Rhabarber hat die Erntesaison eingeläuetet. Viele Solawi-Mitglieder konnten sich bereits über die roten Stangen in der Gemüsekiste freuen. Viele leckere Speisen lassen sich mit dem Gemüse zubereiten. Heute möchte ich mit euch das Lieblings-Rhabaerkuchen-Rezept meiner Familie mit euch teilen:

 

 

Rhababerkuchen mit Baiserhaube (leider nichts für Veganer):

 

250 g Butter oder Magarine

250 g Zucker

300 g Mehr

100 g Stärke

8 Eigelb

2 Vanillezucker

3 TL Backpulver

etwas Milch

>> mit diesen Zutaten einen Rührteig herstellen und und auf ein Backblech verteilen. Den Teig bei 175 ° C vorbacken (bis der Teig auf der Oberseite anfängt sich zu bräunen).

Während der Teig vorbäckt:

750 g Rhabarber schälen und in kleine Stück schneiden.

 

 

Den Rhababer anschließend auf den vorgebackenen Teig gleichmäßig verteilen.

 

 

Für das Baiser

8 Eiweiß mit

150 g Zucker steif schlagen und

150 g Puderzucker unterheben

Das Baiser auf den rohen Rhababer verteilen.

 

Den Kuchen 45 Min bei 175 ° C fertig backen.

 

Tipps:

  • Ich hatte nicht ausreichend Speisestärke zur Hand. Stattdessen habe ich eine Packung Vanillepudding verwendet, den Vanillezucker eingespart und die fehlende Menge mit Mehl ersetzt.
  • Wem das Baiser nicht reicht, kann vor dem Verzehr noch Vanillesauce über den Kuchen geben – so isst es mein Mann am liebsten.

 Ich freue mich auf eure Rückmeldung, vegane Alternativen oder alternative Rezepte. Viele Grüße Johanna

Ziel ist es die lokale, gemeinschaftliche Grundversorgung, ökologisches Bewusstsein und die Partizipation an Produktionsprozessen zu fördern und somit langfristig in der Region Delitzscher Land zu verwurzeln.

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Neues von den Solawis

Das erste Gemüse vom heimischen Acker – es dauert nicht mehr lange

Beitrag vom 15.04.2020

Auf den Feldern der Gemüsebaubetriebe und Solawis geht es heiß her. Fleißig werden Jungpflanzen gepflanzt, Sämerein gesät, Beikraut gehackt und die Beete bewässert. Leider blieben die Niederschlagsmenge im März und im bisherigen April hinter dem 30jährigen Mittel zurück. Glücklich sind die Gärtner, die eine Bewässerungsanlage haben. Vor den kalten Temperaturen der letzten Wochen schützen Vliese die mit viel Muskelkraft morgens von den Pflanzenbeeten abgenommen und abends wieder übers Beet gespannt werden müssen. Viel Mühe und Schweiß fließt in die Gemüseproduktion – aber somit stellen die Gärtner sicher, ihren Kunden schon bald das erste frische & leckere Gemüse vom heimischen Feld anbieten zu können. Ab Mai gibt es z. B. den ersten Kopfsalat, Kohlrabi, Mairüben, Radieschen und Spinat direkt aus der Region. Daraus lässt sich ein wunderbarer, gesunder Salat zaubern.

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Wissen

Die belebte Verteilstation

Wir vom Allmende Taucha e. V. möchten gerne mit unseren Fördermitteln aus dem EPLR -Programm (Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen) den Aufbau und die Etablierung von sogenannten „Belebten Verteilstationen“ im Delitzscher Land unterstützen.

Was ist eine belebte Verteilstation? – Schauen Sie sich unser Erklärvideo an!

Das Thema finden Sie spannend? Wir auch! Gerne möchten wir Sie einladen an unserer Online-Bedarfsanalys und an unserer Online-Konferenz teilzunehmen. Damit helfen Sie uns, die belebten Verteilstationen dem Bedarf entsprechend aufzubauen um Sie langfristig im Delitzscher Land zu etablieren.

Hier gelangen Sie zur Online-Umfrage.

Hier finden Sie die Einladung und weitere Informationen zur Online-Konferenz.