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„Gemeinsam die Hände dreckig machen“ – Ein kurzer Rückblick

Mit einer Veranstaltung zum Thema Gemeinschaftsgärten als Orte des Austauschs, der Bildung und der Nahrungsmittelproduktion sind wir am 06. April in das Frühjahr 2021 gestartet. Gemeinschaftsgärten bieten Raum für Kultur, Begegnung und gemeinsames Aktivwerden.
Die Ansätze und Initiativen, die es bereits im Delitzscher Land zu dem Thema gibt, wollten wir als Allmende Taucha e.V. gerne mit der Veranstaltung unterstützen und durch Erfahrungs- und Wissensaustausch, mit Handwerkszeug zur weiteren Umsetzung ausstatten. Von einem Projekt aus Leipzig und einem aus Berlin gab es kleine Vorträge. Im Anschluss konnten Rückfragen gestellt werden.

Zu Gast war eine Vertreter*in des Stadtgarten H17 e.V. aus dem Leipziger Stadtteil Lindenau. Der Stadt- und Gemeinschaftsgarten wurde vor ca. 10 Jahren als Zwischennutzungsprojekt gegründet. Auf einer damals noch reichlich vorhandenen Brachfläche in einem Wohngebiet begann eine Gruppe mit der Bewirtschaftung und Nutzung der Fläche. Um die Fläche langfristig zu sichern, wurde diese im weiteren Verlauf durch eine Stiftung gekauft. Von dieser Stiftung mietet der Verein Stadtgarten H17 e.V. nun die Fläche. Der Garten wird von einer Gruppe aus festen Nutzer*innen gemeinsam verwaltet und gestaltet. Die Fläche ist umzäunt, für die Mitglieder jederzeit zugänglich und zu regelmäßigen Anlässen auch öffentlich zugänglich. Der Gemeinschaftsgarten ist Erholungsort in einem Stadtteil, in dem Freiräume immer knapper werden. Die Nutzer*innen bauen Obst und Gemüse zur Eigenversorgung an. Es werden Workshops, Feste, Bildungs- und Kulturveranstaltungen organisiert und durchgeführt. Außerdem dient der Garten auch als Verteilstation für das Gemüse von einem Projekt der Solidarischen Landwirtschaft. Über eine Projektförderung kann ein Großteil der Mietkosten durch kommunale Förderung bestritten werden. Unterstützt und beraten wurde und wird die Initiativgruppe durch die anstiftung https://anstiftung.de/ und die Freiwilligen-Agentur Leipzig https://freiwilligen-agentur-leipzig.de/. Im Delitzscher Land existiert das GEMS-Netzwerk, welche ebenfalls für alle Themen rund ums Ehrenamt ansprechbar ist → https://www.gems-netzwerk.de/

Hier geht es zur Homepage des Stadtgarten H17 e.V. → http://www.freiraumsyndikat.de/?p=stadtgarten_h17

Weitere Gemeinschaftsgartenprojekte in Leipzig → http://www.leipziggruen.de/de/2017_gemeinschaftsgaerten.asp

Im Anschluss wurde das Projekt aus Berlin vorgestellt. Der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor e.V. wurde 2011 ebenfalls als Zwischennutzungsprojekt auf einer städtischen Freifläche, dem ehemaligen Flugfeld des Tempelhofer Flughafen, gegründet. Nach dem für die Fläche zunächst eine symbolische Pacht gezahlt wurde, wird die Fläche dem Gartenprojekt aktuell unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Zwei weitere Gemeinschaftsgärten grenzen unmittelbar an den Gemeinschaftsgarten Allmende Kontor e.V. an. Der Gemeinschaftsgarten hat sich zu einem Magnet auf der riesigen Freifläche entwickelt. Neben mehr als 250 Hochbeeten, gibt es eine große Veranstaltungsfläche und einen Gemeinschaftskompost. Das Tempelhofer Feld ist umzäunt, der Garten selbst ist aber frei zugänglich.
Der gemeinnützige Verein hinter dem Garten organisiert sich in verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich um die vielfältigen Belange des Projektes gemeinsam kümmern. Der Gemeinschaftsgarten Allmende Kontor e.V. ist gut vernetzt mit anderen Berliner Initiativen und hat Strahlkraft über die Stadt hinaus.

Homepage: https://www.allmende-kontor.de/der-garten/

Weitere Gemeinschaftsgartenprojekte in Berlin: https://www.netzwerkurbanegaertenberlin.org/.

Wir haben uns sehr über das Interesse an der Veranstaltung gefreut. Wir sind gespannt, wie sich die Projekte in Delitzsch (https://www.lvz.de/Region/Delitzsch/In-Delitzsch-waechst-ein-Gemeinschaftsgarten) und Taucha entwickeln und stehen gerne für Fragen und zur Unterstützung bereit.

Der Allmende Taucha e.V.

PS: Für die Überschrift der Veranstaltung hatten wir uns an einem Buchtitel von Severin Halder bedient, welcher 2019 ein Buch im transcript-Verlag über seine aktivistische Forschung beim Allmende-Kontor veröffentlichte → http://www.dreckigehaende.de/.

Das Förderlogo zeigt eine Europa-Flagge, sowie die Buchstaben EPLR und das Logo des Förderprogramms LEADER.

Ziel ist es die lokale, gemeinschaftliche Grundversorgung, ökologisches Bewusstsein und die Partizipation an Produktionsprozessen zu fördern und somit langfristig in der Region Delitzscher Land zu verwurzeln.

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Wissen

Auswertung der Bedarfsumfrage

Mit dem vergangenen Jahr ging auch unsere Bedarfsumfrage zu Ende. Nun gibt es eine Auswertung und einige spannende Ergebnisse.

Die Umfrage

Die Bedarfsumfrage wurde im Rahmen eines LEADER-Projektes des Allmende Taucha e.V. konzipiert und durchgeführt. Es bestand zwischen Mai und Dezember 2020 die Möglichkeit online an der Umfrage teilzunehmen. Das Projekt verfolgt den Aufbau und die Etablierung von mindestens zwei belebten Verteilstationen für Nahrungsmittel aus der Region Delitzscher Land. Diese sollen nicht nur Verteilpunkte für Lebensmittel, sondern auch Orte der Begegnung sein.
Die Umfrage hatte zum Ziel, die Konzeption der Verteilstationen den Bedürfnissen potentieller Interessent*innen anzupassen und die entsprechenden Wünsche und Rückmeldungen im weiteren Verlauf des Projektes zu berücksichtigen.

Zu den Teilnehmer*innen

Zielgruppe der Umfrage waren folglich Verbraucher*innen im Delitzscher Land. Die Umfrage wurde mit Flyern, eMails sowie eMail-Verteilern, via social-media und über Artikel in diversen Amtsblättern beworben. Zum Schluss hatten 211 Personen begonnen die Umfrage auszufüllen. 152 komplette ausgefüllte Fragebogen durften wir zählen. 70 Teilnehmer*innen kamen aus dem Delitzscher Land. Davon der überwiegende Teil aus Taucha und Delitzsch.

 



Zu den Ergebnissen

Aus der Umfrage lässt sich insgesamt schließen, dass eine belebte Verteilstation im besten Fall das Sortiment eines (Bio-)Regionalladens führen sollte. Teil der Belebung sollten neben Workshops und Veranstaltungen auch Flohmärkte, gemeinsame (Ein-)Kochaktionen und Programm für Kinder sein. Veranstaltungsthemen, die auf besonderes Interesse stoßen, sind – neben dem regionalen Kochen (vegan bis omnivore) allgemein – vor allem das Konservieren sowie auch auch der eigene Anbau von Gemüse. Natur-, Biodiversitäts- und Klimaschutz gehören ebenfalls zu den häufig genannten Themen. Die Verteilstation sollte mindestens an einem Abend pro Woche und gerne auch für wenige Stunden am Wochenende geöffnet sein, ggbf. auch verbunden mit der Möglichkeit, flexiblen Zugang zum Raum zu erhalten.
Die offenen Fragen zum Nahrversorgungssystem deuten darauf hin, dass sich die Befragten teilweise ein System wünschen, das von der aktuellen Realität weit entfernt ist. Im besten Fall soll es eine unverpackte Vollversorgung mit regionalen und biologischen Lebensmitteln geben – und zwar an einem belebten Ort, wo auch Kontakt zu den Erzeuger*innen selbst hergestellt werden kann.
Gleichzeitig wird der Wunsch, Lebensmittel auch bestellen und geliefert bekommen zu können, häufig geäußert. Daneben steht der Wunsch nach Tauschen und Teilen.
Der Allmende Taucha e.V. möchte sich zur Aufgabe machen, die Ergebnisse dieser Umfrage in Vernetzungs- und Bildungsveranstaltungen rund um den Aufbau von belebten Verteilstationen zu berücksichtigen.

Der Allmende Taucha e.V.







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Rückblick „Nahversorgung selbst gestalten“ Teil II

Zum zweiten Teil unserer Online-Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Regional und unverpackt – Nahversorgung selbst gestalten“ durften wir dreizehn Zuhörer*innen begrüßen, welche sich zum größten Teil auch bereits an der ersten Veranstaltung beteiligt hatten. Zum Termin am 26.01.2021 wurden bereits zwei auf ehrenamtlichem Engagement beruhende Konzepte von Verbraucher*innengemeinschaften – auch FoodCoops genannt – vorgestellt (→ Rückblick unter: http://www.allmendeverein.de/rueckblick-nahversorgung-selbst-gestalten/).

Auf dem Weg zu „belebten Verteilstationen“ für Lebensmittel aus der Region im Delitzscher Land stellten zwei Mitgliederläden für ökologische Lebensmittel und Verbrauchsgüter ihre Konzepte und Erfahrungen vor.

Die beiden Läden schwarzwurzel aus Leipzig-Lindenau und onkel emma aus Marburg versuchen ihre laufenden Kosten durch monatliche Beiträge eines festen Mitgliederkreises zu finanzieren und können so die Produkte häufig deutlich unter den empfohlenen Verkaufspreisen für ihre Mitglieder anbieten. Beide Läden haben mal mit 100 Mitgliedern angefangen, sind in kurzer Zeit auf 700 bis 800 Mitglieder angewachsen und haben damit bereits ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Es gibt lange Wartelisten.

Beide Läden sind aus einer kleinen engagierten Gruppe von Motivierten entstanden, denen es sowohl ein Anliegen war, den Zugang zu Lebensmittel aus ökologischem Anbau zu erschwinglicheren Preisen zu ermöglichen, als auch sich selbst und anderen gute Arbeitsplätze zu schaffen. Ähnlich wie beim Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft ist nicht Gewinnmaximierung, sondern Kostendeckung das erklärte Ziel. Selbstbestimmtes Arbeiten, gemeinsame Entscheidungsfindung, geteiltes Risiko und gemeinsame Verantwortung im Betreiber*innenkollektiv zählen zu den Qualitäten, so die Gäste von schwarzwurzel und onkel emma. Beide Läden sind als Offene Handelsgesellschaft (OHG), einem relativ unbürokratischen Zusammenschluss von Selbstständigen, organisiert und bilden mittlerweile auch aus.

Für die Mitglieder besteht die Möglichkeit, aus dem Vollsortiment einzukaufen, aber auch andere Produkte vorzubestellen. Neben frischem Obst und Gemüse werden einige Waren auch lose angeboten und es wird auf regionale Produkte zurückgegriffen, wo es möglich ist. Die Läden haben sechs Tage in der Woche zumeist sieben bis acht Stunden geöffnet. Im Laden gibt es meist eine vertrauensvolle, wertschätzende, fast familiäre Atmosphäre. Im Unterschied zu onkel emma können bei der schwarzwurzel auch Nicht-Mitglieder zu dann höheren Preisen, die sich an den empfohlenen Verkaufspreisen der Lieferant*innen orientieren, einkaufen.

Im Gegensatz zu den in der Vorwoche vorgestellten Initiativen werden die Mitglieder in den vorgestellten Läden nicht intensiv an den Prozessen und Diskussionen beteiligt, trotzdem wird versucht, Transparenz herzustellen und über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen per Newsletter zu informieren. In Dresden ist über die Jahre eine Genossenschaft, die VG Verbrauchergemeinschaft für umweltgerecht erzeugte Produkte eG, gewachsen, welche nach einem ähnlichen Prinzip wie die zwei vorgestellten Konzepte, inzwischen sieben große Standorte betreibt. Beide Ladenkollektive haben ihre Unterstützung bei möglichen Neugründungen angeboten. Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie im Internet unter www.schwarzwurzel.org und www.onkelemma-marburg.de.

In der anschließen Diskussion wurden einige Nachfragen besprochen und alle Teilnehmer*innen waren eingeladen sich zu äußern, inwiefern sie weiteres Interesse an dem Projekt einer belebten Verteilstation im Delitzscher Land haben und sich ggf. auch einbringen wollen und können. Sowohl aus dem Raum Taucha als auch aus Delitzsch gab es mehrere Personen mit denen der Allmende Taucha e.V. gemeinsam weiter an der Umsetzung des Projektes arbeiten wird. Aber auch Personen aus anderen Orten im Delitzscher Land sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns die regionale Versorgung zu gestalten.

Mit den beiden Veranstaltungen haben wir versucht die Bandbreite von möglichen Konzepten aufzuzeigen. Im Rückgriff auf die Ergebnisse aus der Bedarfsumfrage und im Austausch mit den Interessierten wollen wir dabei unterstützen, passende Konzepte im Delitzscher Land umzusetzen.

Der Allmende Taucha e.V.

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Rückblick – „Nahversorgung selbst gestalten“ Teil I

Am 26.01.2021 fand unsere erste Veranstaltung unter dem Motto „Regional und unverpackt – Nahversorgung selbst gestalten“ mit rund 20 Gästen online statt. Wir waren erfreut über den Zuspruch und die rege Beteiligung. Zunächst gab es nach einer kleinen Kennlernrunde eine Vorstellung des Allmende Taucha e.V. und des LEADER-Projektes. Außerdem wurden einige Ergebnisse der Bedarfsumfrage aus dem vergangenen Jahr vorgestellt. Eine ausführlichere Auswertung werden wir in Kürze auf unserer Homepage zur Verfügung stellen.

Auf dem Weg zu „belebten Verteilstationen“ für Lebensmittel aus der Region im Delitzscher Land stellten zwei Verbraucher*innen-Gemeinschaften ihre jeweiligen Konzepte vor. Sowohl KoKo n.e.V. aus Lüneburg, als auch das Rübchen e.V. aus Halle setzen stark auf ehrenamtliches Engagement und betonen den sozialen Charakter der Projekte. Die Mitglieder begegnen sich, diskutieren, treffen Entscheidungen und tragen Verantwortung gemeinsam. Hervorgegangen und teilweise nach wie vor entscheidend getragen werden KoKo und Rübchen durch Studierende. Die Lagerräume von KoKo in Lüneburg sind in der Universität. Das Rübchen in Halle hat ein eigenes Ladengeschäft.

In beiden Projekten prägen vor allem Trockenwaren und anderes länger Haltbares das Sortiment. Wo es geht und logistisch möglich ist, werden aber auch frische Waren aus der Region umgeschlagen. Beide Initiativen zählen inzwischen mehrere hundert Mitglieder und bestehen bereits seit mehr als zwanzig Jahren. Während sich KoKo die Rechtsform eines nicht eingetragenen Vereins (n.e.V.) gegeben hat, operiert das Rübchen als eingetragener Verein (e.V.). Beide haben selbstverständlich mal klein angefangen. Die inspirierenden Schilderungen über die Organisation und den Alltag der Verbraucher*innen-Gemeinschaften wurden in der anschließenden Fragerunde mit Nachfragen zur ganz praktischen Organisation und auch möglichen Problemen oder Hindernissen ergänzt. Klar geworden ist, dass die Modelle, wie sie in Lüneburg und Halle praktiziert werden, ehrenamtliches Engagement der Mitglieder, solidarisches Handeln und gegenseitiges Vertrauen brauchen.

Wir sind gespannt auf die zweite Runde am 02.02.2021, bei der sich zwei Mitgliederläden vorstellen werden und im Anschluss noch ausreichend Zeit für Fragen sein wird. Außerdem wollen wir dann die Gelegenheit nutzen, um über die Übertragbarkeit der vorgestellten Modelle zu diskutieren und ggf. auch weitere Absprachen zu treffen. Eine zentrale Frage dabei wird sein:

Welche Schritte wollen die Interessent*innen gemeinsam mit uns vom Allmende Taucha e.V. gehen, damit auch im Delitzscher Land belebte Verteilstationen entstehen?

Wir freuen uns auf die zweite Runde!

Der Allmende Taucha e.V.

Kontakt → info@www.allmendeverein.de      Homepage → www.allmendeverein.de

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Letzte Chance zur Teilnahme an der Bedarfsumfrage

Lebensmittel aus der Region direkt auf den Teller – Allmende Taucha e.V. lädt Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an Online-Umfrage ein

Taucha, 08.12.2020. Der Allmende Taucha e.V. lädt alle Bürgerinnen und Bürger des Delitzscher Landes bis zum 31.12.2020 dazu ein, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Ziel ist es, das Interesse am Aufbau von Verteilpunkten für regionale, gesunde Lebensmittel im Delitzscher Land abzufragen. Die Teilnahme erfolgt über die Website des Vereins www.allmendeverein.de. Zu gewinnen gibt es einen Gutschein für einen Hofladen in der Region.

„Nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch der fortschreitende Klimawandel zeigen, dass eine lokale Ernährung notwendiger ist denn je“, so Sabrina Gerdes, eine der Projektkoordinatorinnen beim Allmende Taucha e.V.. Gesunde, vor Ort angebaute Lebensmittel sollten daher ohne weite Umwege in den Kühlschränken der Haushalte landen. „Die sogenannten >Belebten Verteilstationen< für regionale Lebensmittel, die wir in den kommenden zwei Jahren im Delitzscher Land aufbauen werden, sollen aber nicht nur Abholpunkt für regionales Essen, sondern auch ein sozialer Treffpunkt werden. Mit der Umfrage wollen wir herausfinden, wie so eine Verteilstation nach Meinung der Bürgerinnen und Bürger aussehen und gestaltet werden kann“, so Gerdes. Unter den Teilnehmenden werden drei 20€-Gutscheine für einen Hofladen im Delitzscher Land verlost. Das Ausfüllen der Umfrage dauert knapp 10 Minuten und ist anonym möglich.

Der Verein Allmende Taucha e.V. setzt sich für eine gesunde, ökologische und gemeinschaftlich getragene Grundversorgung mit Lebensmitteln im Delitzscher Land ein. Im Rahmen eines mehrjährigen LEADER-Projektes sollen >Belebte Verteilstationen< aufgebaut, der Austausch zwischen direkt-vermarktenden Erzeugern und Konsumenten gefördert und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen im Delitzscher Land initiiert werden.

Dass der Verein in Taucha entstanden ist, ist kein Zufall. Seit einigen Jahren entwickelt sich die Umgebung zu einem Hot-Spot der Solidarischen Landwirtschaft (SoLawi). In einer SoLawi werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern über eine weitestestgehend selbstorganisierte Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft, in der die Kosten für die Produktion unabhängig von Ernteerträgen finanziert werden. „Dies stärkt das Bewusstsein für die Lebensmittelproduktion, steigert die Wertschätzung und schafft neue intensive Stadt-Land-Beziehungen.“, so Projektkoordinatorin Gerdes.

Der noch recht junge Verein hat seinen Sitz in der Leipziger Straße 12 in Taucha in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz. Dort wurden vor etwa hundert Jahren Fahrräder montiert und repariert. Nach 1990 bezog ein Spielzeugladen die Räumlichkeiten. Zuletzt stand der Laden über mehrere Jahre leer und wird seit Mai 2020 vom Allmende Taucha e.V. und der KOLA Leipzig eG, einem Betrieb der Solidarischen Landwirtschaft, als Büro genutzt.

Foto: Allmende Taucha e.V., Belebte Verteilstation der SoLaWi Gemüsekooperative Rote Beete eG

Kontakt:
Telefon: 01525 18 66 943 – erreichbar Mo-Mi 10.00-16.00Uhr
Email: info@www.allmendeverein.de

Weitere Informationen unter www.allmendeverein.de.

Video zur Idee der >Belebten Verteilstation<: https://youtu.be/djGBzbDOapY

Social Media Kanäle des Allmende Taucha e.V.
twitter    twitter.com/AllmendeTaucha           

facebook    www.facebook.com/allmendetaucha/


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Auf der Suche für’s Regionalregal

Welche Lebensmittel werden im Delitzscher Land produziert und können direkt bezogen werden?

Mit dieser Frage beschäftigen wir uns aktuell nochmal intensiv. Neben den Projekten der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) gibt es weitere Gemüsebaubetriebe, die ihre Produkte direkt vermarkten und so für Frisches auf dem Teller sorgen. Einen Überblick zu den SoLaWi-Betrieben haben wir hier  erstellt.

Das Verbraucher*Innen-Portal REGIONALES.SACHSEN des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft   und die Broschüre So schmeckt Sachsen versucht ebenfalls einen Überblick zu direkt-vermarktdenden Betriebe und Lebensmittelproduzent*innen aus der Region zu geben.

 

Regionalregal in Taucha

Aktuell sind wir dabei in unseren Räumlichkeiten ein Regal einzurichten in dem wir verschiedene Produkte und mögliche Bezugsquellen präsentieren wollen. Bisher stehen dort Apfelsaft und Apfelchips vom Obsthof Wöllmen aus Jesewitz sowie Weizen- und Dinkelmehl von Saat-Gut Plaußig Voges KG. Letztere bewirtschaften allerdings vorwiegend Flächen im Verwaltungsgebiet der Stadt Leipzig.

Wir hoffen, dass noch einige Produkte dazu kommen und freuen uns über Tipps und Anregungen an info@www.allmendeverein.de.

 

Wochenmärkte

Viele direkt-vermarktenden Lebensmittelproduzent*innen nutzen Wochenmärkte als Gelegenheit ihre Produkte zu verkaufen.

In Taucha findet der Wochenmarkt auf dem Marktplatz jeweils mittwochs von 8.00 bis 17.00Uhr statt.

In Schkeuditz findet der Wochenmarkt mittwochs statt.

In Delitzsch findet der Wochenmarkt donnerstags 8:00 bis 14:Uhr statt.

 

Lammfleisch von der Schafzucht Wolf

Vor paar Wochen hat uns André Wolf einen Besuch abgestattet. Er bewirtschaftet mit seinen Schafen auch unter anderem einige Gründüngungsflächen der SoLaWi-Betriebe. Wer Interesse an Schafsfleisch und Wolle hat kann sich unter parthelamm@posteo.de melden.

Grüße vom Allmende Taucha e.V.

  

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Aktuelle Neuigkeiten aus dem LEADER-Projekt

Seit Oktober 2020 begleiten zwei neue Mitarbeiter*innen das LEADER-Projekt beim Allmende Taucha e.V..

Die Delitzscher Initiativgruppe Lebensmittelpunkt Delitzscher Land bezieht bereits gemeinsam Gemüse. Aktuell bemühen wir uns gemeinsam geeignete Räumlichkeiten für die „belebte“ Verteilstation zu finden, dazu gab es bereits eine Ladenbesichtigung in Delitzsch. Zeitnah soll außerdem gemeinsam ein Konzept für die Verteilstation erarbeitet werden. Dabei wollen wir auch auf die Erfahrungen aus der Food-Coop-Bewegung zurück greifen. Einen Zeitungsbericht zu den Aktivitäten in Delitzsch gab es unter der Überschrift Will Delitzsch Verteilstation für regionale Produkte? am 02.11.2020 in der LVZ. In Taucha und Umgebung bauen wir aktuell Kontakt zu Lebensmittel-Produzent*innen auf. In unserem Büro und Ladengeschäft wollen wir demnächst ein kleines Regional-Regal einrichten.

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Mangold – schön, gesund & bescheiden

Seit zwei Jahren habe ich einen kleinen Garten und versuche mich ein wenig im Gemüseanbau. Letztes Jahr habe ich mein Gemüse mehr oder minder an die Kohlfliege verloren – seit diesem Jahr beziehe ich Gemüse aus meiner Solawi. So habe ich den Anbau im eigenen Garten auf ein Minimum reduziert.

Vor allem wegen seinem hübschen Aussehen zog der Stielmangold in meinem Garten ein. Mit seinen bunten Blattstielen in den Farben weiß, cremfarbig, gelb-organge und rot sollten er ein wenig Farbe ins Grün bringen. 

Und jetzt – jetzt bin ich schier Begeistert von diesem tollen Gemüse. Er ist nicht nur sehr schnell und einfach zuzubereiten (ein wichtiges Kriterium für einen Kochmuffel), sondern auch noch gesund!

Neben den Farbstoffen Betalaine, Carotinoide und Anthocyane, denen eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit nachgesagt wird, enthält Mangold verschiedene Vitamine wir ß-Carotine, Vitamin B2, C, E & K sowie Fohlsäure. Hinzu kommen unterschiedliche Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Mangan und Kupfer.*

Für die Zubereitung gibt es viele Möglichkeiten. Ich mag ihn am liebsten wenn er in der Pfanne oder im Topf in Olivenöl kurz angebraten wird. Nach belieben noch etwas Salz und Pfeffer hinzu und fertig ist eine leckere Beilage für Kartoffeln oder Nudeln. Lecker schmeckt er auch, wenn nach dem Anbraten etwas Sahne hinzugegeben wird. Im Internet kann man viele weitere Rezeptideen finden.

Das schöne am Mangold ist, dass man ihn eigentlich das ganze Jahr über ernten kann. Einmal gesät, können ab Mitte Juni regelmäßig die äußeren, großen Blätter abgeernten und frisch zubereitet werden.

Anbauhinweise für Hobbygärtner

Das Saatgut des Mangolds besteht aus „Knäueln“ und jedes Knäul besteht aus 2 bis 5 Samen. Das bedeutet, dass jedes Knäuel mehrere Pflanzen hervorbringt. Das ist unten links im Bild gut zu sehen. Sortenmischungen mit bunten Stielen sind somit nicht nur Gemüselieferanten sondern zusätzlich sehr dekorativ.

Da der Mangold zu der gleichen Familie wie der Spinat und der Roten Beete gehört, sollten diese drei Gemüsarten nicht nacheinander auf der gleichen Fläche angebaut werden.

Die Aussaat erfogt bereits ab Ende April, Anfang Mai – je nachdem wie warm es ist. Zu niedrige Temperaturen können zum Schossen führen. Die Knäul werden 2 bis 3 cm tief und in einem Abstand von 35-40 x 35-40 cm gesät. (Der Blattmangold kann etwas enger gesät werden: 25 x 25 cm).

Bei der Ernte ab Mitte Juni ist darauf zu achten, dass nur die äußeren Blätter abgertet werden. Die inneren Herzblätter bleiben stehen, sodass die Pflanze von innen heraus weiter wachsen kann. So ist eine fortlaufende Ernte bis zum Frost möglich. Da der Stielmangold den Winter i.d.R. nicht übersteht, sollte er im Herbst abgeerntet werden.

Für ein gutes Wachstum benötigt der Mangold regelmäßig Wasser. Um hier die Verdunstung zu minimieren, sollte der Boden um die Pflanzen mit Mulch ausgelegt werden.

Mangold 2

 

Die Lagerung von Mangold

Leider ist der einmal geerntete Stielmangold nicht lange haltbar und fängt schnell an zu welken. Am besten ist es, wenn er direkt vor der Zubereitung frisch geerntet oder eingekauft wird. Wenn es nicht anders möglich ist, kann die Lagerfähigkeit auf etwa zwei Tage ausgedehnt werden. Dazu wird der Mangold in einem feuchten Geschirrtuch oder in eine locker verschlossene Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt.

Mangold einkaufen

Für Menschen die keinen eigenen Garten haben, empfiehlt es sich, den Mangold vor der Zubereitung ganz frisch einzukaufen. Am besten fragen Sie mal bei Ihrem Direktvermartenden Betrieb um die Ecke nach. Hier gibt es sicherlich erntefrischen Mangold im Hofladen zu kaufen. Die Mitglieder von Solawis werden über die Sommermonate mit Sicherheit ausreichend mit dem genügsamen Gemüse beliefert. 

Noch kein Solawi-Mitglied? Dann informieren Sie sich jetzt über Solawis im Delitzscher Land >> Solawis im Delitzscher Land

*Quelle: zentrum-der-gesundheit.de


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Besuch beim Bio-Hof Felgner

An der Hauptstraße in Wiedemar bei Leipzig – Schkeuditz befindet sich der auf den ersten Blick sehr kleine Bio-Hof Felgner. Den Familienbetrieb hat Henri Felgner 2015 von den Eltern übernommen. Seit 2003 wird hier bereits ökologisch gewirtschaftet. Um den Hof herum befinden sich 0,5 ha Gründüngung, Gemüse, ein paar Schafen und zwei Zebus – auch „Buckelrinder“ genannt.  1 ha mit verschiedensten Kartoffelsorten, sowie 124 (!) ha Ackerbauflächen sind etwas weiter vom Betrieb entfernt. 124 ha sind wirklich viel für einen Biobetrieb! Auf diesen baut Herr Felgner als ausgebildeter Landwirtschaftsmeister, Getreide und Ackerbohnen an. Natürlich auch alles ökologisch und nach Bioland – Richtlinien zertifiziert.

Im Gespräch mit ihm wurde deutlich: Im Verhältnis zum Ackerbau macht das Gemüse die meiste Arbeit – obwohl hiervon nur 0,5 ha angebaut werden. Zum besseren Verständnis für die Konsumentinnen: Dies erklärt auch die preislichen Unterschiede zwischen einem Kilogramm Getreide und beispielsweise einem Kilogramm Tomaten. In einem Kilogramm Tomaten stecken von der Pflanzung bis zur Ernte einfach viel, viel mehr händische Arbeitsstunden als in einem Kilogramm Getreide. Das alles stemmen Herr Felgner, seine Frau und seine Tochter gerade gemeinsam ohne zusätzliche Arbeitskräfte. Letztes Jahr hatte Herr Felgner lange nach einer ausgebildeten Gärtnerin oder einem Gärtner für den Betrieb gesucht. Da die Suche vergeblich war erfolgt nun wahrscheinlich eine Umstrukturierung des Betriebes und eine stärkere Spezialisierung auf insgesamt weniger Kulturen.

Henri Felgner mit den beiden Zebus und Schafen, welche von einem Freund geliehen sind. (Fürs Bild hat er sie extra mit Brot angelockt )
Auch auf dem Kürbisfeld herrscht Vielfalt: Hier wachsen die Sorten Hokkaido, Butternut und Muskat.
Alles Gemüse steht im Freiland, selbst die Tomaten! Das Gemüse ist dafür durch die stärkeren Witterungseinflüsse besonders abgehärtet und gilt als geschmacksintensiver.

Vermarktet wird momentan über die Ökokiste Leipzig und verschiedene so genannte „Food – Coops“ in Halle. Food – Coops sind Verbraucher-Initiativen, welche Räume mieten wo sich die Mitglieder der Food-Coops dann zu bestimmten Zeiten versch. ökologische und lokale Produkte abholen können. Im Unterschied zu einem Laden erfolgt die Bezahlung per Rechnung und wird Online organisiert. Vor Ort selbst sind keine VerkäuferInnen anwesend. Die Abholung erfolgt nach dem Vertrauensprinzip. Es werden so Kosten für das Betreiben eines vollständigen Ladens gespart und für die ErzeugerInnen bleibt so, über den direkten Weg der Abnahme finanziell etwas mehr hängen.

Henri Felgner fährt für die Food Coops wöchentlich nach Halle. Für die Ökokiste ernten seine Frau und er zudem immer schon Sonntags Nachmittags und Montags früh – damit Kohlrabi, verschiedenste Salatsorten und anderes Gemüse ebenfalls so frisch wie möglich bei den KundInnen der Ökokiste ankommt. Noch etwas ganz Besonderes zum Schluss: Das Gemüse wird auf extrem gutem Boden mit 90 – 100 Bodenpunkten angebaut. Mittels Bodenpunkten wird im deutschsprachigen Raum die Qualität des Bodens beschrieben. 102 Bodenpunkte besitzt der Boden mit der deutschlandweit höchsten Bodenpunktzahl. Die meisten Böden um Leipzig herum haben Bodenpunkte von 40 bis vlt. maximal 60. Daher sind 90 bis 100 Bodenpunkte wirklich etwas ganz besonderes & dies wirkt sehr wahrscheinlich auch auf den Geschmack des Gemüses aus.


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Fördergelder für den Verein

Als gemeinnütziger Verein sind wir eigentlich auf Spenden angewiesen, um unsere Arbeit langfristig sichern zu können.

Allerdings sind durch den Delitzscher Land e. V. auf den Leader-Aufruf 2019 aufmerksam geworden und haben einen Antrag eingereicht. Wir hatten GLÜCK! Unser Antrag wurde positiv beschieden und nun erhalten wir Fördergelder in Höhe von rund 275.000 €. Wow! Einen Teil der Gesamtfördersumme muss der Verein selbst aufbringen. Für einen kleinen Verein, kurz nach der Gründung eine Herausforderung. Aber auch hier meinten es viele Gut mit uns und haben den Verein mit Direktkrediten unterstützt, sodass das nötige Eigenkapital aufgebracht werden konnte. Vielen Dank dafür!

Doch worfür verwendet der Verein jetzt eigentlich diese Gelder?

Mit unserem Projekt „Projektmanagement zur Vernetzung regionaler Direktvermarktenden und solidarischer Landwirtschaft mit Konsument*Innen im LEADER-Gebiet Delitzscher Land*“ wollen wir die lokale, gemeinschaftlich organisierte & gesunde Ernährung im Delitzscher Land unterstützen. Wir möchten das ökologische Bewusstsein der Konsument*Innen fördern und eine Beteiligung an Produktionsprozessen ermöglichen. Mit dem Projekt möchte der Verein vor allem die Entwicklung im ländlichen Raum unterstützen und nutz gleichzeitig die „Solawi-Agglomeration“ im Delitzscher Land.

Und was bedeutet das konkret?

Für die Umsetzung des Projektes wird Personal benötigt. Die Förderstelle hat uns für die Projektlaufzeit (Nov. 2019 bis Sept. 2022) 1,5 Stellen bewillt. Diese sind nötig um die notwendige Projektarbeit zu leisten. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Projektziele sind:

  • Bedrafsanalyse zum Thema:“Die belebte Verteilstation als sozialer Treffpunkt und Abholpunkt für lokale Produkte“ >> mehr Information/Teilnahme
  • Aufbau von 2 belebten Verteilstationen >> mehr erfahren
  • Verschiedene Veranstaltungen, Workshops, Vernetzungstreffen in den Verteilstationen
  • Bildungsveranstaltungen für Kinder, Jugendliche & Erwachsene 
  • Öffenlichkeitsarbeit – Informationsstände zu Solawis und Direktvermarktende Betriebe, Informationsmaterial  
  • Netzwerkaufbau und Kontaktaufbau zu/zwischen Konsument*Innen und Betrieben

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Interesse an einem der Themen oder Anregungen haben. Sie treffen uns persönlich zu unseren Geschäftszeiten und zur Solawi-Sprechstunde (weitere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite) an oder Sie schreiben eine E-Mail an info[äätt]allmendeverein.de.

Benötigt der Verein dann trotzdem noch Spenden?

Leider ja. Denn wie oben beschrieben, mussten wir für das Projekt Eigenmittel vorweisen. Diese haben wir dankenswerter Weise über Direktkredite erhalten. Allderdings müssen diese früher oder später zurückbezahlt werden. Zudem möchten wir den Verein gerne als eine festen Größe im Delitzscher Land etablieren. Dazu sind Tätigkeiten über das Projekt hinaus nötig und gerne möchten wir auch eine Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligen Dienst werden.

  *Karte des Delitzscher Land